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Von warmen Brüdern bis Schwuppen

Schimpfwörter im Lauf der Zeit



So genannte Randgruppen müssen es sich gefallen lassen, mit besonderen Namen belegt zu werden. Was hier so neutral klingt, ist in der Umsetzung oft wenig schmeichelhaft, gibt aber leider einen Teil der Realität wieder. Kanaken, Fidschis und im Bereich "abweichender" Sexualität eben auch Schwule sind Opfer bzw. Gegenstand von Kategorisierungen, die nicht unbedingt freundlich gemeint sind. Wer nicht mit der Masse läuft, muss damit wohl rechnen?

Historisch interessant: Schwule und ihre Titulierungen

Auf Schwule gemünzte Schimpfwörter sind, wenn schon nicht unbedingt nett, zumindest aus soziologischer bzw. historischer Sicht interessant. Fast jeder kennt den Evergreen "anders rum", der sich erstaunlich lange gehalten hat. Eher vorgestrig mutet dagegen das Schimpfwort "warmer Bruder" an, das von der naiven Vorstellung zeugt, dass Schwule irgend wie eine andere Körpertemperatur haben, so dass sie "mit der Hand bügeln" können. Diese schamhaft herablassenden Begriffe zeigen eine unglaubliche Distanz der "Normalos" zu den Schwulen, die sich allerdings etwas reduziert hat.

Schwul - ein Schimpfwort wird salonfähig

Stark mit dem Warmbruder und Handbügler verwandt ist die Idee des Schwu(ü)len, auch ein Schimpfwort vergangener Tage. Das Wort "schwul" hat eine Aufwertung erfahren und wurde in den Achtzigerjahren zu einem stolzen Begriff der schwulen Bewegung umgemünzt. Von da zu den neuen, ohnehin nicht allen geläufigen Begriffen, wie gay oder queer, war es nicht weit. Englisch ist in, und vielleicht klingt "gay" auch buchstäblich fröhlicher als "anders rum". Man darf nun auf weitere Titel gespannt sein!

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